Rund 43,3 Millionen Fluggäste flogen im ersten Halbjahr 2010 von deutschen Flughäfen ab. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist dies im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres ein minimaler Anstieg von 1,7 Prozent.
In den ersten drei Monaten des Jahres 2010 war das Passagieraufkommen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum noch um 4,8 Prozent gestiegen. Der Vulkanausbruch im April und die fast einwöchige Sperrung des Luftraumes führte zu einem Einbruch von 18,4 Prozent.
Im Mai (+ 7,7 Prozent) und Juni (+ 6,8 Prozent) trat zwar eine Erholung ein, doch insgesamt wurden im zweiten Quartal 2010 die Vorjahresergebnisse nicht ganz erreicht (- 0,8 Prozent).Im innerdeutschen Verkehr nahm im ersten Halbjahr 2010 mit 11,4 Millionen das Passagieraufkommen um 1,2 Prozent ab.
Die Reisen zu europäischen Flughäfen überstieg die Vorjahreszahl um 1,5 Prozent, vor allem Flugreisen nach Asien stiegen hierbei mit 3,1 Millionen um 11,2 Prozent überdurchschnittlich.
Im Gegensatz zum Fluggastaufkommen war die Entwicklung für den Luftfrachtverkehr (einschließlich Post) von Januar bis Juni 2010 in sämtlichen Monaten durch zweistellige Zuwachsraten zwischen 25,0 Prozent und 34,4 Prozent gekennzeichnet.
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