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Bischofsexperiment und Lutherwein: Reformationsgeschichten in Saale-Unstrut

Unweit der Lutherstädte Wittenberg und Eisleben, in Saale-Unstrut, hat die Reformation deutliche Spuren hinterlassen. Im Hochmittelalter noch blühte in der Kulturlandschaft zwischen Leipzig und Weimar der Katholizismus. Anfang des 13. Jahrhunderts wohnte zeitweise die Heilige Elisabeth von Thüringen hier. Nur drei Jahrhunderte später wurde die Region zum bedeutenden Schauplatz der protestantischen Revolution. In Sonderführungen und Ausstellungen spüren Besucher dem folgenschweren Wandel nach – und degustieren ein Glas vom edlen Lutherwein.

- Naumburg: Luther weiht den ersten evangelischen Bischof -

Der Naumburger Dom, eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler aus dem Hochmittelalter, wurde am 20. Januar 1542 Zeuge eines brisanten Vorfalls: Martin Luther weihte seinen gleichaltrigen Freund Nikolaus von Amsdorf zum ersten evangelischen Bischof in Deutschland. Ein Affront. Das Domkapitel hatte erst kurz zuvor den katholischen Bischof Julius von Pflug gewählt. Der Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen widersetzte sich diesem Beschluss der hohen Geistlichen, da er sich einen reformatorischen Nachfolger wünschte.

Von Amsdorfs Weihe erregte großes Aufsehen. Mehr als Eintausend Menschen sollen bei der feierlichen Zeremonie dabei gewesen sein. Luther hielt die Predigt und segnete den neuen Bischof persönlich. Doch die Katholiken erkannten ihn nicht an. Das „Naumburger Bischofsexperiment“ scheiterte.

Erst 1568 setzte sich die Reformation in Naumburg durch. Nikolaus Medler, Superintendent an der Stadtkirche Sankt Wenzel, trieb die Bewegung entscheidend voran. Er verfasste eine Kirchen- und Schulordnung, die von Luther geprüft und bestätigt wurde.

Im Naumburger Dom St. Peter und St. Paul erinnert heute eine Figur des Reformators an der mittelalterlichen Kanzel an das Bischofsexperiment. Bekannter sind die Stifterfiguren Uta und Eckhart von Naumburg im Westchor. Uta gilt als schönste Frau des deutschen Mittelalters. Umberto Eco schreibt in seiner „Geschichte der Schönheit“: „Wenn Sie mich fragten, mit welcher Frau in der Geschichte der Kunst ich gerne essen gehen und einen Abend verbringen würde, wäre da zuerst Uta von Naumburg.“ Im Reformationsjahr bietet die Stadt Naumburg Sonderführungen durch den Dom und die Stadt an.

- Merseburg: Luther wettert gegen das Zölibat -

Noch 1521 wurden in Merseburg Schriften Luthers vor dem Dom verbrannt. Doch die Reformation hielt wenige Jahre später auch hier Einzug. Luther führte 1545 Fürst Georg III. im Merseburger Dom zum „Beistand in geistlichen Angelegenheiten“ ein.  Der Fürst hatte Luthers Lehre eingehend studiert und bekannte sich 1530 dazu. Zwei Tage später predigte Luther bei der Trauung eines Domherren mit dessen ehemaliger Haushälterin und kritisierte das Zölibat scharf: „Das Binden aber und Geloben, Keuschheit zu halten und unehelich zu bleiben, ist neu vom Teufel und den leidigen Mönchen, den Schändern Gottes Ordnung und des heiligen Ehestandes, erfunden und erdacht.“

Insgesamt sechs Tage hielt sich der Reformator in Merseburg auf. Eine Bronzeplatte im Dom erinnert daran. Der Dom St. Johannes und St. Laurentius ist das herausragende Baudenkmal in der einstigen Pfalz- und Bischofsstadt. Die einstündige Sonderführung „Vom Bischofsstuhl zur Hofkirche – Der Merseburger Dom im Wandel der Reformation“ gewährt einen Einblick in diese Zeit.

Während seines Besuchs soll Luther einen lilafarbenen Mantel aus Seide getragen haben. Der Reformator wurde so sehr verehrt, dass der Mantel in viele kleine Stoffteile zerschnitten und verkauft wurde. Übrig blieben nur ein Stück über der rechten Schulter und das aufwendig gestickte Jesuskreuz der Rückseite.

- Zeitz: Luthers Nachkommen haben die Stadt geprägt -

Zwei Tage nach der Amtseinführung Nikolaus von Amsdorfs in Naumburg hielt dieser am 22. Januar 1542 seine Antrittspredigt im heutigen Dom St. Peter und Paul in Zeitz. Am Nachmittag predigte Luther über „die große Macht und Kraft der Worte Gottes“ im Franziskanerkloster zu Zeitz. In den Folgejahren reiste Luther weitere Male nach Zeitz und besuchte seinen Freund Nikolaus von Amsdorf in dessen Bischofsresidenz, dem heutigen Schloss Moritzburg.

Die Stadt Zeitz wurde zudem durch Luthers Nachkommen geprägt. Johann Ernst Luther, ein Enkel des Reformators, wurde in der Michaeliskirche getraut. Mit seinen acht Kindern begründete er die Zeitzer Lutherlinie. Sein Grabstein ist in die Wand des Kreuzgangs am Dom St. Peter und Paul in Zeitz eingelassen.

Im Torhaus der Moritzburg in Zeitz befindet sich die Lutheridenbibliothek, eine umfangreiche Sammlung wertvoller Bücher und Dokumente, zusammengetragen von Luthernachfahren. 1882 entdeckte man in der Bibliothek der Michaeliskirche einen Originaldruck der 95 Thesen aus dem Jahr 1517. Es gibt nur sechs dieser Plakatdrucke auf der Welt. Besucher können eine Nachbildung der Rarität im Gemeindezentrum besichtigen.

Zeitz würdigt im Reformationsjahr den Theologen Julius Pflug mit einer Sonderausstellung. Der Katholik gilt als wichtigster Vordenker der Ökumene, da er sich für die Einheit der Kirche engagierte. Die Ausstellung „Dialog der Konfessionen. Bischof Julius Pflug und die Reformation“ im Schloss Moritzburg, im katholischen Dom St. Peter und St. Paul, in der Stiftsbibliothek und in der evangelischen Kirche St. Michael zeigt die Reformationsbestrebungen der katholischen Kirche.

- Lutherwein: Edle Tropfen erinnern an Luthers Liebe zum Wein -

Das Leben Luthers lässt sich nicht ohne seine Liebe zum Wein erzählen. Bekannt sind seine Sprüche: „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang“ und „Der Wein ist unter allen Früchten die alleredelste in der ganzen Welt, der das Herz des Menschen erquickt und erfreut“. Seine Familie soll selbst Wein angebaut haben. Deshalb widmen sich gleich drei Weingüter in Saale-Unstrut dem Lutherwein.

Das Weingut Hoffmann in Höhnstedt liegt am Lutherweg, der die Lutherstädte Wittenberg und Eisleben miteinander verbindet. Seit 2009 vermarktet das Weingut seinen Traminer als Lutherwegwein. Mit jeder verkauften Flasche gehen fünf Prozent des Erlöses an den Lutherweg. Das Weingut Herzer in Naumburg bietet seit vorigem Jahr zwei Lutherweine an, einen Blauen Zweigelt und einen Weißen Burgunder. Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut hat zum Reformationsjahr einen trockenen Weißburgunder aus dem Jahr 2015 als „Luthertraube“ ausgewählt.

- Reiseinformationen -

Wichtigstes Tourismusportal für die Region Saale-Unstrut ist www.saale-unstrut-tourismus.de

. Hier informiert der ansässige Tourismusverein über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der gewachsenen Kulturlandschaft und bietet Buchungsmöglichkeiten für Unterkünfte. ■

Lutherjahr 2017 in Saale-Unstrut

Naumburg
• Erlebnisstadtführung der Stadt Naumburg: „Das Bischofsexperiment“, 8. April und 31. Oktober und ganzjährig für Gruppen bis 25 Personen buchbar

• „Beim Schwein sag ich nicht nein“ –Erlebnisführung mit Luther-Menü, 31. März und 30. Oktober

• Erlebnisführung der Stadt Naumburg: „Mit Feder und Tinte“, Rundgang mit „Stadtschreiber Nikolaus Krottenschmidt“ (ganzjährig für Gruppen buchbar)

Merseburg
• Sonderführung im Dom: „Vom Bischofsstuhl zur Hofkirche – Der Merseburger Dom im Wandel der Reformation“, 30. Juni, 28. Juli, 25. August und 27. Oktober jeweils 17 Uhr, Anmeldung beim Besucherservice 03461/210045

• 47. Merseburger Orgeltage „Die Macht der Musik – Musica sacra über den Konfessionen“, 16. bis 24. September 2017

• Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg: Sonderausstellung „Das Merseburger Experiment. Fürst Georg III. von Anhalt als Reformator und evangelischer Bischof (1544-1548)“, 20. Mai bis 30. August 2017

Zeitz
• Sonderausstellung „Dialog der Konfessionen. Bischof Julius Pflug und die Reformation“ vom 5. Juni bis 1. November 2017, Orte: Museum Schloss Moritzburg, Dom St. Peter und Paul, Stiftsbibliothek, evangelische Kirche St. Michael

Lutherwein
• Weingut Hoffmann in Höhnstedt (www.weingut-hoffmann-alte-schrotmuehle.de): Lutherwegwein

• Weingut Herzer in Naumburg (www.weingut-herzer.de): Lutherwein

• Winzervereinigung Freyburg-Unstrut (www.winzervereinigung-freyburg.de): Luthertraube

Studie: Das ist die Rangliste der Lieblingsländer der Deutschen

Infografik c www.splendid-research.comDie Deutschen finden Schweden am sympathischsten, machen am liebsten Urlaub in Spanien und würden am ehesten nach Österreich auswandern. Insgesamt schaffen es nicht nur warme, sondern auch überraschend viele kühle Staaten in die Rangliste der Lieblingsländer der Deutschen.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Dezember 2016 1.067 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zu ihrer Meinung zu Ländern befragt. Untersucht wurde die Sympathie der Teilnehmer für 28 Länder, die Attraktivität der Länder als Urlaubsziele und die Bereitschaft dauerhaft dort zu leben.

Um in die Herzen der Deutschen zu gelangen, gibt es ein Patentrezept: Ein Land sollte dünn besiedelt sein, viel Natur besitzen, Sicherheit bieten und wenig negative Schlagzeilen produzieren. Am besten gelingt dies Schweden, das 60 Prozent der Deutschen sympathisch finden - der absolute Spitzenwert aller Länder. Etwas dahinter folgen Kanada, Australien, Neuseeland und Dänemark mit Sympathie-Werten zwischen 55 und 52 Prozent.

Unbeliebt sind dagegen vor allem Länder, über die negativ berichtet wird. Auf den letzten drei Plätzen landen die autoritären Regime in Russland, China und der Türkei, die jeweils nur 10 Prozent der Deutschen sympathisch sind. Aber auch demokratischen Ländern wie Israel (13 Prozent) und Indien (14 Prozent), die häufig mit schlechten Nachrichten in den Medien sind, fällt es schwer, Sympathisanten zu gewinnen.

In den Ferien haben Sommer, Sonne und Strand die Nase vorn: für jeweils 59 Prozent der Deutschen kommen Italien und Spanien als Urlaubsländer in Frage. In das kühlere Klima von Schweden (56 Prozent) und Kanada (52 Prozent) würde allerdings über die Hälfte ebenfalls gerne verreisen. Etwa jeder siebte Deutsche gehört zu den Entdeckern, die auch Länder wie Russland, China und Indien bereisen würden. Wie groß der Einfluss der Sicherheitslage auf die Reisebereitschaft ist, zeigt sich an Israel, das nur für 15 Prozent als potenzielles Urlausziel in Frage kommt, sowie an der Türkei, in die nur noch 17 Prozent fahren würden.

78 Prozent der Deutschen könnten sich vorstellen, längere Zeit in einem anderen Land zu leben. Für die Mehrheit kommen jedoch dafür nur wenige Länder in Frage. Am meisten Bundesbürger wären bereit, in die Nachbarländer Österreich (23 Prozent) und Schweiz (22 Prozent) auszuwandern. In die Top 10 schaffen es hier auch die USA, die für 17 Prozent zum neuen Lebensmittelpunkt werden könnten. Selten als Auswanderziel in Frage kommen Staaten mit instabiler Sicherheitslage oder autoritären Regimen. Aber auch in Japan, Brasilien und Argentinien, die zumindest als Urlaubsländer viele Deutsche reizen, würden nur 3 Prozent dauerhaft leben wollen.

Es lohnt sich für Länder im Übrigen durchaus, Maßnahmen zu ergreifen, um ihr Image zu verbessern, denn wenn die Deutschen ein Land sympathisch finden, können sie sich auch eher vorstellen, dort ihren Urlaub zu verbringen.

Gewusst wie: Zollbestimmungen für die Einreise nach Deutschland

Roter Ausgang, grüner Ausgang - welche Zollbestimmungen gelten für die Einreise nach Deutschland?
Die schöne Holzschale aus Südafrika, der handgepflückte Schwarztee aus Sri Lanka oder ein
klassischer Alpaca-Poncho aus Peru - für die meisten Reisenden ist das Mitbringsel aus dem Urlaub
ein Muss. Und bei vielen frei erhältlichen Waren ist das Mitnehmen nach Hause kein Problem.
Vorsicht geboten ist bei der Einfuhr von größeren Mengen oder besonderen Materialien. Verarbeitete
Tierhaare oder die hübsche Korallenkette vom Markt können den Artenschutzbestimmungen
unterliegen. Außerdem können lokal religiöse Gründe zum Beispiel die Ausfuhr von Buddha-Statuen
verbieten. So gilt vor jeder Reise, sich beim Zoll oder dem Auswärtigen Amt über die landestypischen
Bestimmungen zu informieren - Gerade wenn größere oder außergewöhnliche Mitbringsel bei der
Ein- oder Ausreise geplant sind. "Manchmal sind es die kuriosesten Sachen, die dann am Ende Ärger
machen können. Bei einer Einreise in die USA kann sich sogar das mitgebrachte Überraschungsei für
die Nichte als strafbare Ware entpuppen. Besser man macht sich also vor der Reise schlau", empfiehlt
auch Birgit Dreyer, die Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).
 
Quelle: kein Bildnachweis nötig

Der deutsche Zoll informiert Urlauber auf seiner Website über die aktuell geltenden
Einreisebestimungen aus der EU und dem Ausland. So müssen zum Beispiel Geldmittel ab 10.000
Euro beim Zoll angemeldet werden. Einige der am häufigsten gestellten Fragen über bedenkliche oder
verbotene Souvenirs und Reisemitbringsel sowie zoll- und steuerpflichtigen Waren werden
nachfolgend beantwortet:

Artenschutz: "Oftmals stehen wir als Reisende vor den Tischen der Basare und regionalen Märkte
und fragen uns, ob die Seepferdchen und Elefantenhaar-Ketten tatsächlich so unbedenklich sind, wie
der Händler sagt," so Birgit Dreyer. "Hier gibt es klare Vorschriften zum Artenschutz und Erhalt der
Tierwelt, die alle Reisenden gleichermaßen betreffen." Nicht nur lebende, sondern auch tote Tiere
oder Pflanzen sowie Produkte (z.B. Hautcreme, Arzneimittel der asiatischen Medizin und
Nahrungsergänzungsprodukte) unterliegen dem Artenschutz - Ebenso Souvenirs wie Schnitzereien
aus Elfenbein, exotische Felle, Fleisch wie "Bushmeat", Krokodillederschuhe sowie Korallen oder
Muschelschmuck. Es gilt sich vor dem Kauf besonders zu informieren und abzusichern. Einige Waren
für den persönlichen Gebrauch sind in gewissen Mengen dokumentfrei für die Einreise freigegeben.
Dazu zählt Stör-Kaviar bis zu 125 Gramm, bis zu vier Krokodil-Lederwarenerzeugnisse oder auch vier
Seepferdchen-Souvenirs. Neben der Beschlagnahmung von artengeschützten Tieren, Pflanzen oder
daraus hergestellten Gegenständen droht eine Geldstrafe.

Marken- und Produktpiraterie: Abidas, Michael Cross oder Choco Channele - mitgebrachte
Produktfälschungen zum Eigengebrauch im persönlichen Gepäck werden von der Zollbehörde nicht
geahndet. Wenn die Art und Menge der nachgeahmten oder gefälschten Waren auf einen
gewerblichen Verkauf schließen lässt, greift der Zoll ein.

Lebensmittel: Mitgebrachte Lebensmittel müssen die EU-rechtlichen Kriterien erfüllen. Die meisten
Lebensmittel zum eigenen Gebrauch sind unbedenklich, auch bei Geschenksendungen. Vorsicht ist
allerdings bei folgenden Produkten geboten: Wildpilze, Kartoffeln, Kaviar vom Stör,
Nahrungsergänzungsmittel sowie Lebens- und Futtermittel tierischer Herkunft wie Fleisch- und
Wilderzeugnisse, Milcherzeugnisse und Eier.

Arznei- und Betäubungsmittel: Diese dürfen, wenn in Deutschland zugelasssen, "in einer dem
üblichen, persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechenden Menge" eingeführt werden, so der Zoll.
Üblich ist hier ein Bedarf von maximal drei Monaten je Arzneimittel. Nicht erlaubt sind gefälschte
Arzneimittel wie Nachahmerpräparate oder besonders gefährliche und häufig im Doping verwendete
Stoffe wie zum Beispiel Testosteron.

Rohdiamanten und Kulturgüter: Auch hier gilt: ohne gültige Zertifikate wie dem Kimberley-Zertifikat
für Diamanten kann es Einfuhrverbote geben. Auch bei Antiquitäten und Gemälden gibt es solche
notwendigen Bescheinigungen. Dies verhindert, dass gestohlene oder illegal beschaffte Kunst- und
Wertgegenstände über die Grenze gelangen.

Tabak und Alkohol: In vielen Reiseländern werden Genussmittel günstiger angeboten als in
Deutschland. Hier gelten für den persönlichen Verbrauch, für Angehörige oder als Geschenk-
Mitbringsel strenge Einfuhr-Mengenvorgaben bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern. 200 Zigaretten,
100 Zigarillos, 50 Zigarren oder 250 Gramm Rauchtabak dürfen Personen mit mindestens 17 Jahren
bei der Rückreise einführen. Bei alkoholischen Getränken beschränkt sich die Mitnahme (ab einem
Mindestalter von 17 Jahren) auf 1 Liter hochprozentiger Spirituosen, 2 Liter Alkohol bis 22 Promille, 4
Liter nicht schäumende Weine und 16 Liter Bier.

Sonstige Waren: Bis zu einem Warenwert von insgesamt 300 Euro ist das Mitbringen bedenkenlos.
Bei Flug- bzw. Seereisenden gelten sogar insgesamt 430 Euro als zollfrei. Unter 15 Jahren beschränkt
sich der Wert auf insgesamt 175 Euro.

Auch bei der Einreise mit dem Auto in den Schengen Raum sollten sich Urlauber vorab über die
Einfuhrgrenzen für Alkohol, Tabak und Bargeld erkundigen. Grob gilt hier bei Reisen innerhalb der EU:
800 Stück Zigaretten, 10 Liter Spirituosen, 110 Liter Bier und 10 Kilogramm Kaffee. "Also lieber einmal
mehr nachfragen und sich erkundigen, als dann am Zoll eine unangenehme und vor allem teure
Urlaubsüberraschung zu erleben", so die Reiseexpertin der ERV. Gute Länderinformationen und
relevante Sicherheitshinweise erhalten Reisende auch mit der ERV travel & care App. Der mobile
Begleiter stellt außerdem Notfallnummern, Apotheken und Botschaften, aber auch die
nächstgelegenen Krankenhäuser, mit denen die ERV zusammenarbeitet, bereit. Sogar aktuelle
Warnungen und Geschehnisse kommen 24/7 weltweit direkt aufs Smartphone.

Was auf jeden Fall mit ins Gepäck sollte, ist eine private Reisekrankenversicherung - so auch die
Empfehlung der Verbraucherschützer. Mit der Jahres-Reisekrankenversicherung der ERV sind alle
Reisen, egal ob längerer Urlaub, Städtetrip oder Tagesausflug, abgesichert. Weitere Informationen
hierzu sind unter www.erv.de erhältlich.

Weitere Informationen gibt es unter www.erv.de.
 

 

Über die ERV (Europäische Reiseversicherung)
Die ERV versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.

Stadt Bochum Infos:Bochum-Express beendet erfolgreich Werbetour durch Deutschland

Gut gelaunte Stuttgarter auf der Tribüne des Vonovia Ruhrstadions. Am Sonntag gab es eine Stadionführung beim VfL Bochum mit anschließender Currywurst-Verkostung.   In der Rekordzeit von nur 42 Minuten waren dieses Mal alle Plätze im Bus vergeben. 44 Stuttgarter, darunter auch vier Blogger aus Schwaben, sind der Einladung der Bochum Marketing GmbH gefolgt und am Samstag, 3. Dezember, spontan im Bochum-Express mitgefahren. Die Gäste aus Stuttgart erlebten Bochum als Hotspot der Live-Kultur.

Der Bochum-Express startete im Herbst zu mehreren Reisen durch Deutschland. Im Oktober erhielten Düsseldorfer, im November Hamburger und im Dezember nun Stuttgarter die Möglichkeit, sich vom Angebot in Bochum persönlich zu überzeugen. Für jede Stadt wurde ein eigenes exklusives Programm zusammengestellt. Bildnachweis: Bochum Marketing GmbH, Yuriy Ogarkov.

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