Dieses soll dabei helfen, die Krankheit "Fanconi-Anämie", benannt nach dem Leiter des Kinderspitals Zürich Guido Fanconi, besser zu verstehen und behandeln zu können.
Ebenso können durch die gewonnenen Erkenntnisse Krebstherapien verbessert werden. Nach Informationen der Forschergruppe unter der Leitung von Josef Jiricny, Professor für Molekulare Krebsforschung, sei das Protein in der Lage, DNA zu schneiden und abzubauen.
Keines der sonst bekannten "Fanconi-Anämie"-Proteine besitzt diese für die Reparatur von künstlich verknüpften DNA-Strängen zentrale Fähigkeit.
Künstliche Verknüpfungen zweier DNA-Stränge verhindern im Regelfall eine Vervielfältigung und führen so zum Absterben der Zelle. Die Reparaturproteine beheben nun diese Verknüpfungen und erhalten die Zelle somit am Leben. Bei der Verbesserung von Krebstherapien soll das Reparaturprotein ebenso von Bedeutung sein, denn Krebstumore können verstärkt diese Proteine bilden.
Damit verliere zwar die Chemotherapie an Wirkung und kann die Heilungschancen verschlechtern, da der Tumor resistent gegen die Zytostatika wird.
Allerdings können aufgrund dieses Wissens Krebstherapien in Zukunft individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden, indem die Menge der Reparaturprotein im Tumor bestimmt wird.
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