In Deutschland starben im Jahr 2010 insgesamt 218 889 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung (Bösartige Neubildung), davon 118 202 Männer und 100 687 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar weiter mitteilt, war Krebs damit bei einem Viertel aller Todesfälle (858 768) die Todesursache. Wie schon in den Vorjahren war Lungen- und Bronchialkrebs mit 42 972 Fällen die insgesamt am häufigsten festgestellte Krebsart mit Todesfolge. Danach folgte Brustkrebs mit 17 573 Gestorbenen. An dritter und vierter Stelle standen Krebserkrankungen des Dickdarms mit insgesamt 17 161 Fällen (2,0 %) und der Bauchspeicheldrüse mit 15 488 Fällen (1,8 %).
Gesundheit
Jeder Vierte starb 2010 an Krebs
Kältetipp des Tages: Hau(p)tsache fettig!
Draußen sibirisch kalt, drinnen warm und trocken. "Während einer Kältewelle leidet die Haut", erklärt Ulrike Fieback von der Techniker Krankenkasse (TK) in Hannover. "In der Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, die Haut wird schlechter durchblutet und sie reduziert die Fettproduktion. In der warmen Wohnung dagegen trocknet die Haut schnell aus". Der Wechsel zwischen trockener Heizungsluft und eisiger Kälte reizt die Haut Damit sie nicht spannt, juckt und rissig wird, rät die TK zu fetthaltiger Feuchtigkeitscreme; sie dient als Barriere zwischen Haut und kalter Luft.
Umfrage: Die meisten Deutschen verwenden heute Papiertaschentücher
Mit großem Pathos zogen es früher Männer bevorzugt in karierter Form aus der Hosentasche, um daraufhin geräuschvoll zu schnäuzen, während Damen eher einer zierlicheren, feineren Variante in Weiß oder Rosa, mit oder ohne Lochstickerei, den Vorzug gaben. Die Rede ist vom Stofftaschentuch. Heute ist es ziemlich aus der Mode gekommen, wie eine repräsentative Umfrage von "www.apotheken-umschau.de" zeigt. Nur 13,4 Prozent der Befragten erklärten in der Studie, bei Schnupfen am liebsten Stofftaschentücher zu benutzen und sie mehrmals zu verwenden, bevor sie sie wechseln.
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Sprachstörungen bei Kindern auf dem Vormarsch - Jedes dritte Kind benötigt logopädische Behandlung
Nach dem Zappelphilipp-Syndrom, das Ärzte und Pädagogen ADHS oder ADS nennen, ist eine weitere Kinderkrankheit in Deutschland auf dem Vormarsch: die Sprech- oder Sprachstörung. Fast 40 Prozent aller Jungen im Vorschulalter und immerhin 30 Prozent der gleichaltrigen Mädchen sollen stottern, stammeln, lispeln - oder zumindest die deutsche Sprache nicht so beherrschen, dass sie einen einfachen Satz grammatikalisch richtig formulieren können. Das ist alarmierend. Da kann auch nicht der Hinweis der größten Krankenkasse, der Barmer GEK, beruhigen, dass alle Kinder mit diagnostizierten Sprachstörungen eine logopädische Behandlung erhalten könnten, weil das deutsche Gesundheitssystem eine so exzellente Versorgung biete.
Fett-weg-Operationen boomen
Operationen gegen Fettleibigkeit, bei denen zum Beispiel der Magen verkleinert und Teile des Dünndarms stillgelegt werden, boomen, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Nach Angaben der Krankenkasse DAK ist die Zahl der Eingriffe in den vergangenen zwei Jahren um 50 Prozent gestiegen. Die Barmer GEK verzeichnet sogar einen Anstieg um mehr als 400 Prozent seit 2006. Acht von zehn Operierten sind laut DAK Frauen.
Quelle: Diabetes Ratgeber
Bild: Gerd Altmann/dezignus.com / pixelio.de
Turnschuh statt TV - Wer sich zu wenig bewegt und viel fernsieht, wird eher depressiv
Kaum Sport und viel Fernsehen - diese Kombination erhöht das Risiko für Depressionen, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Erkenntnis geht auf die große "Krankenschwestern-Studie" mit fast 50000 Teilnehmerinnen in den USA zurück. Forscher der Harvard School of Public Health fanden, dass mehr als 6500 der zu Beobachtungsbeginn 1992 gesunden Frauen bis 2006 schwermütig wurden. Als Schutzfaktor erwies sich Sport, als Risiko hoher TV-Konsum.
Quelle: Apotheken Umschau
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