Vermischtes

„Chapeau“: Lob der Ministerin Dr. Heinen-Kljajić bei Besuch in Diepholz

Prof. Dr. Markus Kemper (PHWT), Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, Prof. Dr. Ludger Bölke (Präsident PHWT), Karin Beckmann (ARL), Dr. Thomas Schulze (Bürgermeister Diepholz), Cord Bockhop (Landrat Diepholz)  PHWT„Chapeau, das ist eine tolle Leistung“, sagte die Ministerin Dr. Gabriele
Heinen-Kljajić und brachte somit ihre Anerkennung über die Finanzierung
des Zentrums für Elektrotechnik und Mechatronik (ZME) und der Leistung der
PHWT insgesamt zum Ausdruck.

Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur besuchte die
PHWT in Diepholz und überbrachte offiziell den Zuwendungsbescheid für die
Förderung des Forschungszentrums ZME in Höhe von 993.459,60 €. Neben der
Ministerin konnte PHWT-Präsident Prof. Dr. Ludger Bölke auch die
Landesbeauftragte der Region Leine-Weser, Karin Beckmann, den
Vizepräsidenten des niedersächsischen Landtages Karl-Heinz Klare, die
Landtagsabgeordnete Renate Geuter, den Bürgermeister der Stadt Diepholz
und Vorsitzenden des Vorstands der DR. JÜRGEN UND IRMGARD ULDERUP STIFTUNG
Dr. Thomas Schulze, den Landrat des Landkreises Diepholz Cord Bockhop
sowie mehrere Mitglieder der PHWT im Zentrum für Werkstoffe und Technik
(ZWT) begrüßen.

In seiner Rede betonte Prof. Bölke zuvor, dass die PHWT mit der Errichtung
des ZME und der Konzentration der Ingenieur-Studiengänge am Standort in
Diepholz einen weiteren großen Schritt macht, als „unternehmensnahe
Hochschule – aus der Region – für die Region“. Er bedankte sich bei allen
Beteiligten und Unterstützern, vor allem aber für die Mittel des
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) aus dem Ministerium
für Wissenschaft und Kultur und für die wiederholt sehr großzügige
Unterstützung durch die DR. JÜRGEN UND IRMGARD ULDERUP STIFTUNG.

In ihrem Grußwort attestierte Dr. Heinen-Kljajić, dass die PHWT eine
starke Hochschule sei, klassisch aus der Berufsakademie gewachsen, mit
einer besonders guten Qualität und sehr guten Akkreditierungsergebnissen –
die institutionelle Akkreditierung hat die PHWT ohne Auflagen bekommen;
„Ein sehr seltenes Ergebnis.“, lobte die Ministerin die tolle Bewertung
und stellte weitere Mittel für den strukturellen Ausbau der Hochschule in
Aussicht.

Die Landesbeauftragte Karin Beckmann schilderte ihre ersten Kontakte mit
der PHWT bei der Eröffnung des ZWT und  erinnerte sich an die damaligen
Worte von Prof. Bölke „Wir haben da noch was vor!“ Die PHWT und die Region
haben nicht nur ihr Schicksal über eine infrastrukturelle Randlage
beklagt, sondern selber Projekte entworfen, um ihre Lage zu verbessern.
Vom Grundschulalter an, mit der Wissenswerkstatt, der Sensibilisierung von
Mädchen und Jungen für MINT-Fächer, über eine Mediothek bis hin zum
Hochschul-Campus werde hier versucht in der Region junge Menschen zu
Fachkräften auszubilden und sie mit Perspektiven ausgestattet in der
Region zu halten. Sie schilderte die Zu¬sam-menarbeit zwischen
Ministerium, NBank, PHWT und ihrem Amt als sehr konstruktiv, positiv und
sehr gut gelungen und wünschte weiterhin viel Erfolg.
Dr. Thomas Schulze verwies als Bürgermeister der Stadt Diepholz und als
Vertreter der DR. JÜRGEN UND IRMGARD ULDERUP STIFTUNG auf die Bedeutung
der PHWT in Diepholz hin und überreichte der Ministerin als Geschenk eine
Chronik der Stadt und eine CD aus Diepholz.

Nach einem Rundgang durch die Labore des Zentrums für Werkstoffe und
Technik war noch kurz Zeit für einen informellen Austausch. Prof. Bölke
plädierte für einen fairen Wettbewerb zwischen den Hochschulangeboten in
Niedersachsen. Frau Heinen-Kljajić erklärte, dass die Einflussnahme der
Landesregierung auf außer-niedersächsische Angebote kaum möglich sei und
auch nicht wünschenswert. Dass die PHWT für ein hohes Niveau ihrer
Bildungsangebote bekannt sei, sei positiv zu bewerten und darin sei diese
Hochschule  nur zu bestärken.

Die PHWT freute sich über den Besuch und natürlich über die
Mittelzuweisung sowie das Lob der Ministerin für die sehr gute Arbeit der
PHWT.

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